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Ameisen bekämpfen

Ameisen gehören zur Familie der Insekten der Hautflügler. In der Natur sind sie sehr nützlich, da sie vornehmlich Aas (kleine Insekten, Spinnen, Milben, Schädlinge…) fressen und somit zur Säuberung der Wälder und Wiesen beitragen. Sie düngen den Boden, lockern ihn und sorgen für das Einhalten des natürlichen Gleichgewichts.

Kommen diese jedoch ins Haus sollten sie bekämpft werden, da sie dort einigen Schaden anrichten können.


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Welche Arten von Ameisen gibt es?

In Europa gibt es ca. 200 verschiedene Arten von Ameisen, weltweit sogar über 13000 Arten. Ihr Ursprung ist bis heute nicht geklärt. Die ältesten Fossilien, die man den Ameisen zuordnet sind ca. 100 Millionen Jahre alt und stammen aus der mittleren Kreidezeit. In Deutschland ansässige Arten sind folgende:

Die Waldameise

Die Waldameise gehört zu den flügellosen Insekten. Sie wird in 4 Gruppen unterteilt, die echte Waldameise, die Sklavenameise, die Kerbameise und die Raubameise.

Sie gehört zu den nützlichen Insekten, da sie als Waldbewohner zur Einhaltung des Ökosystems beiträgt. Sie frisst verstorbene Insekten und Forstschädlinge und ist selbst Nahrungsgrundlage für viele Waldbewohner, wie Vögel und andere Kleintiere.

Sie hat mit einer Länge von einem Zentimeter einen großen Körperbau und wird 15- 25 Jahre alt. Die Waldameise hat eine dunkelbraune und rötliche Färbung und zerlegt mit ihren kräftigen Beißzangen ihre Beute.

Die Rote Feuerameise

Die Rote Feuerameise gehört zur Familie der Knotenameisen. Sie stammt ursprünglich aus Südamerika und ist über den Handel mit Schiffen nach Europa gelangt.

Die Rote Feuerameise gehört zu den aggressiven Ameisenarten, da sie auch andere Ameisenpopulationen angreift. Sie ist kupferfarben und kann eine Größe von 15 Millimetern erreichen. Sie frisst tote Insekten und Regenwürmer. Ihr Biss kann beim Menschen für allergische Reaktionen sorgen.

Rote Feuerameisen richten in der Landwirtschaft großen Schaden an, sie befallen nicht nur die Ernte sondern auch Gebäude.

Die Pharaoameise

Die Pharaoameise ist die kleinste Art unter den Ameisen. Sie wird ungefähr 1,5- bis 2 Millimeter groß und hat eine bernsteingelbe Färbung mit einem schwarzen Hinterleib.

Weil erste Exemplare dieser Art auf Mumien in Ägypten gefunden wurden, erhielt sie diesen Namen. Sie kommt aus Indien und wurde durch die Schifffahrt im 19. Jahrhundert nach Europa gebracht.

Die Pharaoameise ist ein gefährlicher Krankheitsüberträger. Ihr Biss erhält viele Bakterien und Keime. Sie ernährt sich von einer sehr eiweißhaltigen Kost, dazu gehört Milch, Fisch, Käse, Fleisch, sowie Zucker und Brot. Sie liebt gleichbleibende Temperaturen und ist daher häufig in Gebäuden zu finden. In Krankenhäusern ist sie sehr gefürchtet, da sie durch ihren kleinen Wuchs problemlos unter Verbände kommt und für Infektionen sorgen kann.

Die Blattschneideameise

Die Blattschneideameise gehört zu der Familie der Knotenameise, zu ihr gehören wiederum über 40 verschiedene Ameisenarten. Sie kommt aus dem tropischen und subtropischen Raum Amerikas und wird wie viele Arten 25 Jahre alt. Die Männchen von Ihnen besitzen Flügel.

Die Blattameisen beißen Teile von Blättern ab, die sie in Ihrem Bau für die Zucht eines Pilzes benötigen, von dem sie sich ernähren.

Die braune Wegameise

Die braune Wegameise ist ca. 2,5 bis 4,5mm groß. Sie baut ihre Nester in Häusern im Holz. Dadurch kann sie zu großen Schäden innerhalb des Hauses beitragen. Sie nistet sich unter Treppen, Dielen und Balken ein, welche instabil werden können.

Die schwarze Wegameise

Die schwarze Wegameise wird 3 bis 5 mm groß. Sie ist dunkelbraun und schwarz gefärbt und bevorzugt zuckerhaltige Nahrung. Ihr Nest baut sie unter der Erde oder unter Pflastersteinen.

Die Rasenameise

Die Rasenameise wird 3 mm groß und gehört zu den Allesfressern. Sie ist dunkelbraun-schwarz gefärbt und baut ihr Nest unter dem Rasen, Stein und Holz.

Die Schwarzkopfameise

Die Schwarzkopfameise ist mit 1,6 mm recht klein. Sie hat einen dunkelbraunen Kopf und einen durchsichtigen Hinterleib. Sie bevorzugt feuchte Plätze und ist deshalb häufig in Küchen oder Bädern im Haus zu finden. im Freien nistet sie in Blumentöpfen, im Haus baut sie ihre Nester in Wandhohlräumen.

Die Hausameise

Die Hausameise mag feuchtes Klima und ist braun oder schwarz gefärbt. Sie bevorzugt süße Nahrung und ist in Innenräumen häufig an Pflanzen zu finden.

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Welchen Schaden können Ameisen anrichten?

Auch wenn Ameisen wichtig für das ökologische Gleichgewicht sind, da sie pflanzliche und tierische Abfallprodukte beseitigen, sind sie in manchen Fällen schädlich und nicht zu tolerieren. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sie sich in einem Baugebäude einnisten und die Bausubstanz zerstören. Ameisen können das Material in den Wänden zersetzen und damit große Schäden anrichten.

In der Landwirtschaft können sie die Ernte befallen, und unterirdische Gänge im Garten sorgen für eine Freilegung der Pflanzenwurzeln, die dann austrocknen können. Außerdem helfen die Ameisen den Blattläusen.

Sind Ameisen gefährlich für den Menschen?

Für den Menschen sind Ameisen nur dann gefährlich, wenn sie Überträger von Krankheiten sind, wie die Pharaoameise, oder wenn Ihr Biss allergische Reaktionen auslöst.

Wie werde ich Ameisen wieder los?

Viele Hausnutzer verwenden Köder um die Ameisen wieder los zu werden.

Es gibt aber auch natürliche Methoden zur Ameisenbekämpfung, ohne Ameisengift. Auch Natron gegen Ameisen, welches im Backpulver enthalten ist, ist keine optimale Lösung, da die Tiere qualvoll sterben. Essig gegen Ameisen kann jedoch durchaus verwendet werden, genauso wie andere stark duftende Substanzen (ätherische Öle, Zitrone). Gibt man diese auf die Ameisenstraße finden die Ameisen ihre Nahrungsquelle nicht mehr. Ebenso geschieht dies mit dem Aufkleben eines Klebebandes auf die Ameisenstraße.

Im Garten sollte man die Nahrungsquelle der Tiere beseitigen. Dies sind vor allem die Blattläuse. Durch regelmäßiges Überfluten der Nester werden Ameisen vertrieben.

Möchte man den Bau umsiedeln, so kann man im Garten einen Tontopf mit Holzwolle oder Erde gefüllt anbringen. Die Ameisen werden dort ansässig und man kann sie an einen anderen Ort bringen. Fliegende Ameisen im Haus oder andere Ameisenarten im Gebäude lassen sich nicht immer auf natürliche Weise bekämpfen. Hier sollte ein Kammerjäger zu Rate gezogen werden.

Ameisen im Haus loswerden

Sind Ameisen im Haus müssen diese dringend bekämpft werden. Wichtig ist dabei die Ameisenstraße zu verfolgen und die Quelle zu identifizieren. Ein natürliches Mittel gegen Ameisen sind alle stark duftenden Stoffe wie Knoblauch, Lavendel und Nelken. Regelmäßiges Lüften im Haus mögen Ameisen nicht, da sie eine ständig gleichbleibende Raumtemperatur bevorzugen. Ameisen können auch mit einem handelsüblichen Staubsauger aufgesaugt oder mit einer Zuckerlösung angelockt werden.

Ameisen fernhalten gelingt durch eine ordentliche Abdichtung von Türen und Fenstern, Einschlupfmöglichkeiten sollen beseitigt werden. Um das Anlocken von Ameisen zu verhindern sollten Essensreste im Haus entfernt und Nahrungsmittel luftdicht verpackt werden. Somit kann im Voraus schon einiges getan werden, damit Ameisen erst gar nicht ins Haus gelangen.

Ameisen im Garten, was tun?

Einerseits sind Ameisen fleißige Helfer bei der Abfallbeseitigung von pflanzlichen und tierischen Resten, andererseits können sie in einem Garten auch viel Schaden anrichten. Oft siedeln sie sich gerne unter einer Terrasse an und gelangen damit auch schnell ins Haus.

Im Garten findet man vorrangig die schwarze und die gelbe Wegameise. Gelbe Wegameisen bauen ihre Nester unter der Rasenfläche und halten dort ihre eigene Lauskolonie.

Die Ameisen ernähren sich im Garten hauptsächlich von dem Honigtau der Blattläuse, von Schildläuse, Blattflöhen und Zikaden. Sie kümmern sich sogar um die Umsiedlung von Blattläusen auf andere Pflanzen, damit diese näher an ihrem Nest liegen. Für die Pflanzen im Garten sind diese Züchtungen von Blattläusen schädlich. Bekämpft man allerdings die Blattläuse an den Pflanzen, so bekämpft man auch die Ameisen.

Um ein zu großes Ameisenvorkommen im Garten zu verhindern sollte darauf geachtete werden, dass die Fugen der Gartenwege und Terrassen gut mit Fugenmörtel abgedichtet sind, so dass hier keine Nester gebaut werden können.

Ein Umsiedeln an einen anderen Ort ist durch das Aufstellen eines Tontopfes mit Holzwolle ebenfalls eine gute Möglichkeit. Da Ameisen auch keine starken Duftstoffe wie Lavendel, Chili, Nelke oder Zimt mögen, kann man die Ameisenstraße mit Pulver dieser Duftstoffe bestreuen. Mit Kreide oder Gartenkalk kann man eine Barriere schaffen, Ameisen überqueren diese Barriere nicht.

Ameisen am Baum schaden dem Baum an sich nicht. Es ist nur ein deutliches Zeichen, dass der Baum von Schädlingen befallen ist. Selbst direkte Nester unter dem Baum sind für diesen nicht schädlich, da die Ameisen die Erde auflockern und somit für eine gute Durchlüftung sorgen. Der Baum leidet nicht mehr unter Staunässe und erhält noch durch die Ausscheidungen der Tiere wichtige Nährstoffe.

Siedeln sich Ameisen direkt im Holz des Baumes an, sind sie ein Hinweis darauf, dass der Baum an dieser Stelle unter einem Schädlings- oder Krankheitsbefall leidet. Man sollte also bei Ameisen an einem Baum nicht die Ameisen, sondern die Krankheit oder den Schädlingsbefall des Baumes bekämpfen.

Sind Obstbäume von Ameisen befallen gilt dies auch. Es sei denn, die Wurzeln des Baumes werden durch den Ameisenbau freigelegt. Möchte man die Ameisen aufgrund ihrer Hilfe für die Blattläuse ebenfalls vom Baum weglocken, so kann man am Baum einen Leimring gegen Ameisen anbringen. Die Ameisen überschreiten diesen nicht.

Ein Übergießen des Baus mit heißem Wasser kann ebenfalls helfen die Tiere zu vertreiben. Stellt man einen Ameisenköder um den Baum auf, handelt es sich wieder um ein chemikalisches Mittel, welche andere Nützlinge des Gartens gefährden könnte. Brennesseljauche gegen Ameisen wird auch in manchen Gärten verwendet. Die Ameisen mögen diesen Geruch nicht und werden vertrieben.

Mit Salz gegen Ameisen und Kaffeesatz kann man Ameisen töten. Streut man diese auf die Ameisenstraße, werden sie von diesen gegessen. Koffein und Salz sind tödlich für die Tiere.

Was hilft gegen Ameisen im Rasen?

Auch hier wäre eine Umsiedlung mit dem Aufstellen eines Tontopfes mit Holzwolle denkbar. Düngt man alle zwei Wochen den Rasen mit Brennesseljauche, könnte der Geruch die Tiere ebenfalls vertreiben.

Ameisen sind die natürliche Gesundheitspolizei in einem Garten. Chemikalische Mittel schaden nicht nur den Schädlingen sondern auch den Nützlingen. Daher sollte man auf ein natürliches Gleichgewicht mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und Tieren und auf naturbelassene Flächen in seinem Garten achten. Eine Ansiedlung der Freßfeinde wie Vögel, Käfer, Libellen und Kröten im Garten helfen die Ameisenpopulation im Rahmen zu halten.

Ameisen an Pflanzen, was hilft?

Sind Pflanzen von Ameisen befallen gilt es erst einmal die Schädlinge der Pflanze mit natürlichen Mitteln zu bekämpfen da diese die Nahrungsgrundlage der Ameise sind. Nimmt die Bevölkerung der Ameisen jedoch Überhand, kann man diese durch Umsiedlung, Duftstoffe oder Anbringen von Klebebändern von der Pflanze fernhalten.

Wie findet man das Ameisennest?

Das Finden eines Ameisennestes kann durchaus problematisch werden. Die einzige Möglichkeit besteht darin, die Ameisenstraße in beide Richtungen zu verfolgen. Da sich Nester oft in Zwischenräumen oder Spalten befinden, ist dieses Nachverfolgen nicht immer einfach.

Gibt es Nützlinge gegen Ameisen?

Nützlinge gegen Ameisen sind alle Freßfeinde der Tiere. Dies sind zum Beispiel Käfer, Frösche, Spinnen, Kröten, Vögel und weitere.

Eine Schaffung eines Lebensraumes für diese Tiere bietet eine natürliche Hilfe zur Ameisenbekämpfung.

Die 3 besten Mittel gegen Ameisen

Sind Ameisen bereits ins Haus gelangt und durch natürliche Mittel nicht mehr zu beseitigen, muss man doch zu anderen Wirkstoffen greifen, damit sie im Haus keinen größeren Schaden anrichten können.

Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, so gibt es verschiedene Sprays, Streupulver oder Ameisenköder. Die beste Kundenbewertung auf Grund hoher Effizienz und Wirksamkeit erhalten diese 3 Mittel:

Das Ameisenspray von CELAFLOR

Dieses Spray dient der gezielten Bekämpfung von Ameisen im Haus und auf der Terrasse. Es enthält 400ml Aerosol, wird direkt auf die betroffenen Stellen gesprüht und bekämpft die Ameisen mit sofortiger Wirkung.

Der Ameisenköder von Compo

Hier handelt es sich um eine kindersichere Variante der Ameisenbekämpfung. Die Köderdose wird einfach auf der Ameisenstraße abgestellt oder am Nesteingang. Durch die hohe Lockwirkung werden die Ameisen schnell und dauerhaft beseitigt. Die Köderdose lässt sich einfach und sauber handhaben und verspricht eine Zerstörung des Ameisennestes nach 3 Wochen. Nach dieser Ablaufzeit kann sie mühelos entsorgt werden.

Der ENVIRA Ameisen Schutz 4×5 Literb+ 5 Liter Drucksprüher

Der Envira Ameisen Schutz ist ein Drucksprüher auf Wasserbasis. Er kann im Haus, auf Wegen und Terrassen eingesetzt werden.

Die Inhaltsstoffe sind speziell auf Ameisen getestet und geruchlos. Sie enthalten keine Lösungsmittel und auch keine Alkohole. Dieses Mittel hinterlässt keine Streuspuren und ist vorbeugend mit Langzeitwirkung. Es beseitigt Ameisen und Larven und vermeidet einen Neubefall. Seine Wirksamkeit richtete sich auch gegen die Pharaoameise, die Holzameise und die Wegameise.

Somit erhält es eine sehr hohe Kundenbewertung.

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Quellen & Interessante Links:

Ameisen bekämpfen: natürliche Hausmittel für Garten und Wohnung